!! Achtung !! Wichtige Informationen !!

Sehr geehrte Patienten,

Sollten Sie an einer akuten Atemwegsinfektion leiden und in den letzten 14 Tagen in einem Corona-Risikogebiet gewesen sein oder Kontakt zu einem Coronavirus-Infizierten gehabt haben, wenden Sie sich bitte an die 116117.

Alle andere Patienten mit Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und/oder Fieber stellen sich bei Bedarf ausschließlich nach telefonischer Terminvereinbarung vor.

Kommen Sie nicht unangekündigt in die Praxis! Sprechzeiten nur nach telefonischer Terminvereinbarung: Bitte vermeiden Sie nicht notwendige Arzt- und Sozialkontakte.

Nutzen Sie die Möglichkeit, uns telefonisch zu konsultieren, auch für Krankschreibungen. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Folgerezepte und Überweisungen können wir zuschicken.


Erlass von Allgemeinverfügungen zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen

Erlass der Landesregierung zur weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2.

Gemäß § 3 Absatz 2 Satz 2 des Gesetzes über den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienst-Gesetz – GDG) vom 14. Dezember 2001 zuletzt geändert durch Gesetz vom 2. Mai 2018, wird angewiesen: Durch Allgemeinverfügungen auf der Grundlage des § 28 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz nach dem bereitgestellten Muster (ANLAGE) sind folgende Maßnahmen umzusetzen:

Verbot und Beschränkung von Kontakten in bzw. für:

  • Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, Schulen und Heime, in denen überwiegende minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe));
  • Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken;
  • stationären Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe nach dem Selbstbestimmungsstärkungsgesetz (SbStG)
  • Berufsschulen
  • Hochschulen
  • Öffentlichen Einrichtungen
  • Für alle anderen Reiserückkehrer aus alpinen Skigebieten ist den Betroffenen ein gleiches Verhalten dringend zu empfehlen.


Links zum Corona-Virus

Die Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete sind unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikoge-biete.html tagesaktuell abrufbar. Ergänzend gibt ist auf Landesebene ein Bürgertelefon unter 0431 / 79 70 00 01 (werktags von 8:00 –18:00 Uhr).

Informationen für die Fachöffentlichkeit inkl. Risikogebiete: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html und für Bürgerinnen und Bürger: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html und https://www.schleswig-holstein.de/coronavirus.

Gute Patienteninformationen bietet die Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin https://www.degam.de/.


Ausbreitung des Coronavirus verhindern

Reiserückkehrer aus Italien, Österreich, Schweiz und aus Risikogebieten sollten in Isolation bleiben.

Das Land Schleswig-Holstein hat weitreichende Regelungen beschlossen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verlangsamen. Dabei ist es der Landesregierung besonders wichtig, die Versorgung der Menschen zu sichern und besonders anfällige Gruppen zu schützen. Dazu müssen jetzt alle Bürgerinnen und Bürger einen Beitrag leisten und umsichtig und verantwortungsvoll mit der Situation umgehen.

Appell an die Eigenverantwortung
"Zusammenhalt stärken, Abstand wahren - das ist meine herzliche Bitte an alle Menschen in Schleswig-Holstein", sagt Ministerpräsident Daniel Günther. "Wir werden diese Krise mit deutlichen Einschnitten für viele Menschen bestehen. Dafür sind klare Vorgaben und die Eigenverantwortung jeder Bürgerin und jedes Bürgers notwendig."

Gesundheitsminister Heiner Garg fügt hinzu: "Der Gesundheitsschutz steht jetzt an erster Stelle. Gemeinsam kann es gelingen, das Virus zu bremsen. Reduzieren Sie Kontakte, bleiben Sie 14 Tage zu Hause, wenn Sie aus Risikogebieten oder besonders betroffenen Gebieten kommen oder dort innerhalb der letzten 14 Tage waren". Das Bundesgesundheitsministerium hat diese Empfehlung jetzt auch auf Italien, Schweiz und Österreich erweitert.